Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V. - Wohlfahrtsmarken

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Die neuen Wohlfahrtsmarken duften nach Obst!

60 Jahre nach Erscheinen des ersten Markensatzes kennzeichnet eine technische Premiere die Marken. Erstmals in der postalischen Geschich­te der Bundesrepublik Deutschland duften die Briefmarken nach den abgebildeten Motiven. Der Markensatz 2010 zeigt Obstmotive: Erdbeere, Heidelbeere, Zitrone und Apfel.

Der aufwendigen Produktion dieser neuen Serie gingen umfangreiche Tests mit Duftproben der Obstsorten voraus. Aufbringungsverfahren wurden ebenso getestet wie einwandfreie postalische Verwendung und gesundheitliche Unbedenklichkeit. "Die Marken entfalten - neben der optischen Eleganz - das ganze Aroma der jeweiligen Frucht", sagen die Produzenten. Und das Beste: Der Zuschlagserlös von 20, 25 bzw. 56 Cent je verkaufter Wohlfahrts- oder Weihnachtsmarke kommt der sozialen Arbeit von Caritas und den anderen freien Wohlfahrtsverbänden zu Gute.

 
WOM_2010_gruppe
Die neuen Sonderpostwertzeichen duften nach Apfel, Erdbeere, Heidelbeere und Zitrone.
 


Die Marken sind beim Diözesan-Caritasverband Regensburg, Von-der-Tann-Straße 7, 93047 Regensburg, Fax (0941) 5021-125, E-mail: g.judmann@caritas-regensburg.de oder im Internet unter www.caritas-wohlfahrtsmarken.de erhältlich.


Hintergrund:
Im Oktober jeden Jahres gibt der Bundesfinanzminister Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken mit Zuschlag zu Gunsten der sozialen Arbeit der Wohlfahrtsverbände heraus. Schirmherr des Sozialwerkes Wohlfahrtsmarken ist der amtierende Bundespräsident. Die meisten Menschen assoziieren die Wohlfahrtsmarken am ehesten mit der Nachkriegszeit. Ihre Geschichte beginnt jedoch schon viel früher. Kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1919, erschien der Vorgänger der heutigen Wohlfahrtsmarke: eine damals weit verbreitete 10-Pfenning "Germania"-Marke mit dem Aufdruck "5 Pf für Kriegsbeschädigte". Auch in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen gab es eine Art Wohlfahrtsmarke, die "Deutsche Nothilfemarke". Neu bei diesen Marken war, dass sie nicht nur bei der Post, sondern auch bei Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände erhältlich waren. Nach Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949 erschien die erste Serie der neuen Wohlfahrtsmarken unter dem Titel "Helfer der Menschheit". Zwanzig Jahre später, 1969, kamen die ersten Weihnachtsmarken hinzu. Bisher konnten insgesamt rund 3,7 Milliarden dieser Briefmarken mit einem Zuschlagswert von gut 520 Millionen Euro verkauft werden. Der Zuschlagserlös von 20, 25 bzw. 56 Ct. je verkaufter Wohlfahrts- oder Weihnachtsmarke kommt der sozialen Arbeit von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Paritätischem Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland zu Gute. Gefördert werden unterschiedlichste Projekte: Vom Kindergarten und Jugendclub über die Unterstützung alter, kranker und behinderter Menschen bis hin zu Hilfen für Opfer von Krieg und Naturkatastrophen.