beraten und helfen

Krisenintervention

Wenn alles hoffnungslos scheint

Krisendienst Horizont

"Ich kann nicht mehr. Es hat alles keinen Sinn, so will ich nicht mehr leben." Viele Menschen tragen sich mit solchen Gedanken. Die Gründe für eine solche Verzweiflung sind vielfältig: belastende Lebensereignisse, Konflikte mit dem Partner oder in der Familie, Verluste, Trennungen, Probleme am Arbeitsplatz, Depressionen, Ängste und Einsamkeit.

Kompetente Hilfe für Betroffene und Angehörige

Angehörige und andere Bezugspersonen stoßen in solchen Fällen oft an ihre Grenzen und sind verunsichert. Sie brauchen dann schnelle Hilfe. Rechtzeitige professionelle Hilfe und das Wissen um Hilfsmöglichkeiten können Leben retten. Der Krisendienst Horizont ist eine psychologische Beratungsstelle für Suizidprävention. Er bietet seit 1987 professionelle Hilfe für Menschen in einer akuten suizidalen Krise sowie aus deren Umfeld.


Krisentelefon 09 41/5 81 81

Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin telefonisch. Diesen bekommen Sie meist noch am gleichen oder spätestens am darauf folgenden Tag. Eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich.


Träger

Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V., Diakonisches Werk des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Regensburg e.V.

Finanzierung

Der Krisendienst Horizont wird vom Bezirk Oberpfalz und den Trägern Diakonisches Werk und dem Caritasverband Regensburg e.V. gemeinsam finanziert.  

Kosten

Unsere Angebote sind kostenlos.

Spenden

Spenden sind immer herzlich willkommen, denn damit können wir Angebote finanzieren, die über unsere reguläre Arbeit hinausgehen. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen:

Konto 6 700 300 607
BLZ 750 200 73 (HypoVereinsbank Regensburg)
IBAN: DE15 7502 0073 6700 3006 07
BIC: HYVEDEMM447

Konto 1 100 017
BLZ 750 903 00 (Ligabank Regensburg)
IBAN: DE21 7509 0300 0001 1000 17
BIC: GENODEF1M05

 

Wir nehmen uns Zeit

Sie können sich schnell und ohne lange Wartezeit an uns wenden. Wir behandeln Ihre Anliegen vertraulich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie können unser Angebot auch anonym in Anspruch nehmen. Nach einem ausführlichen Erstgespräch können weitere Termine vereinbart werden. Langzeittherapien sind leider nicht möglich, da wir sonst unsere eigentliche Aufgabe, die Soforthilfe, nicht mehr ausreichend leisten können.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten

  • persönliche Gespräche, nach Bedarfsklärung auch gemeinsam mit Menschen aus dem Umfeld,
  • persönliche Beratung am Telefon,
  • Zusammenarbeit mit bestehenden Hilfseinrichtungen in der Region,
  • Unterstützung für Personen und Einrichtungen, die mit suizidalen Menschen Kontakt haben,
  • unterstützende Angebote für Angehörige nach Suizid.

Wir sind da für Menschen, die

  • in einer Lebenskrise sind,
  • ihre Lebenssituation als ausweglos empfinden,
  • nicht mehr leben wollen,
  • Suizidgedanken haben,
  • versucht haben, sich das Leben zu nehmen,
  • isoliert und einsam sind,
  • starke Gefühle der Angst, Unruhe oder Panik quälen,
  • sich um einen suizidgefährdeten Menschen in ihrer Umgebung Sorgen machen,
  • jemanden durch Suizid verloren haben.

Krisendienst Horizont

Unser Team

Sie erreichen unsere Diplom-Psycholog(inn)en und Psychologischen Psychotherapeut(inn)en immer werktags. Am Wochenende stehen Ihnen im Bereitschaftsdienst weitere Fachkräfte zur Verfügung. Die hohe Qualität unserer Arbeit stellen wir auch durch Supervision sicher.

Kontakt und Information

Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin telefonisch. Diesen bekommen Sie meist noch am gleichen oder spätestens am darauf folgenden Tag. Eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich.

Pocket-Flyer "Suizid"

Informier dich!

Sinnvolle Hilfe im Taschenformat

Pocket-Flyer

"Die meisten Menschen, die in Suizidgefahr schweben, wollen nicht sterben. Aber sie wollen anders weiterleben als bisher. Um ihrer unerträglichen Situation zu entkommen, brauchen sie Unterstützung. Kontakt zu außenstehenden Helfern kann dazu beitragen, den eigenen, in der Krise verengten Horizont wieder zu erweitern." Diese Sätze stehen einleitend im erstmals aufgelegten Pocket-Flyer Suizid, den Mitglieder des Regionalen Steuerungsverbundes des Versorgungsgebietes Regensburg unter der Geschäftsführung von Christine Peinkofer-Menath (Gesundheitsamt) sowie Betroffene und Angehörige im Gesundheitsamt jetzt vorstellten.

Der Flyer im handlichen Scheckkartenformat enthält prägnante Informationen zu Fakten und verbreiteten Irrtümern rund ums Thema Suizid, wie "Wer damit droht, macht es eh nicht" und vermittelt praktisches Basiswissen über den Umgang mit einem suizidgefährdeten Menschen.

Beide Versionen – eine stimmungsvoll gedeckte für Erwachsene und eine leuchtend gelbe für Jugendliche – beinhalten alle wichtigen regionalen Kontaktdaten und Ansprechpartner. Die Flyer sind kostenfrei erhältlich bei Christine Peinkofer-Menath, Gesundheitsamt Regensburg, Telefon 0941/4009-749.

Die beiden Pocket-Flyer sind auch hier als Download erhältlich:

Download

Pocket-Flyer für Erwachsene

Pocket-Flyer für Jugendliche