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Gesundheit

Caritas-Krankenhaus St. Josef

Caritas-Krankenhaus St. Josef

In der medizinischen Versorgung nimmt das Regensburger Caritas-Krankenhaus St. Josef seit 1950 einen wichtigen Platz in der Region ein. Acht Fachabteilungen mit über 330 Betten, mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und nicht zuletzt die Kooperation mit der Universität Regensburg als Akademisches Lehrkrankenhaus zeugen von hoher Fachkompetenz.

Auch wenn das ärztliche und therapeutische Angebot den Genesungsprozess wesentlich beeinflusst, ist es doch nicht alles, was den Menschen gesund werden lässt. Das persönliche Wohlbefinden gehört dazu. Ausstattung und Atmosphäre in einem Haus, das Angebot an zusätzlichen Dienstleistungen, aber auch die Haltung gegenüber Patienten und das Verständnis von Pflege spielen eine zentrale Rolle.

Krankenhaus St. Josef weiß um die Anforderungen an ein modernes Krankenhaus, das im Patienten auch den Gast und Kunden sieht, und handelt danach. Unter anderen Auszeichnungen erhielt es 1997 das Gütesiegel der WHO (Weltgesundheitsorganisation), das die Aufnahme in das Deutsche Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser regelt. Mit Hilfe eines 1995 eingeführten Qualitätssystems überprüfen wir regelmäßig alle Leistungen im Haus sowie neue Entwicklungen im Gesundheitswesen, um sie gegebenenfalls integrieren zu können.

Mehr zu unserem Caritas-Krankenhaus St. Josef: www.caritasstjosef.de

Pallitativpflege

Begleitung bis zuletzt

„Ich habe das Gefühl, sie werden erwartet“

 

Abschied nehmenMit der Caritas-Broschüre "Abschied nehmen" werden Menschen unterstützt, die sich von einem Lieben verabschieden müssen.

"Unser Leben ist ein Geschenk, das kann man nicht einfach so wegwerfen! Wenn Menschen Unterstützung brauchen, beispielsweise bei der Körperpflege, glauben einige, sie verlieren damit auch ihre Würde. "Ich bin ja nichts mehr wert", heißt es dann. Und jeder Mensch kennt das: Es gibt Phasen im Leben, in denen alles zu viel wird. Gerade dann aber, auch und besonders am Sterbebett, braucht es Menschen, die da sind und die sagen: Auch wenn du Wunden hast oder sich dein Äußeres verändert hat - Du bist es wert!"

Erst vor kurzem wurde mir richtig bewusst, dass es immer wieder Patienten gibt, die über eine längere Zeit die Hand halten wollen und Kontakt suchen, denn oft kommt vor dem Tod eine Unruhe im Menschen auf. Auch wenn die Palliativmedizin Schmerzen ertragbar werden lässt, bereitet es Angst, die Kontrolle über den Körper zu verlieren. Irgendwann aber tritt dann die Phase ein, in der sie die Hand nicht mehr brauchen. Man spürt dann den Frieden und ich habe das Gefühl, sie sind jetzt vor dem Ende des Weges, den sie alleine beschreiten können. Deshalb begleite ich Sterbende, weil ich glaube, dass sie dorthin gehen, wo sie keine Schmerzen haben und es ihnen gut geht. Mein Glaube trägt mich - ich habe das Gefühl, sie werden erwartet."

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Fachbeitrag vom Caritas-Vorsitzenden Msgr. Dr. Roland Batz "Zuwenden statt Töten"

Caritas-Vorsitzender Monsignore Dr. Roland Batz hat sich mit der Thematik "Sterbebegleitung vs. Sterbehilfe" auseinandergesetzt. In der 14-seitigen Abhandlung beschreibt Dr. Batz die Möglichkeiten der modernen Palliativpflege und den Wert eines jeden Menschen, auch in den letzten Stunden seines Lebens Zuwendung und Halt zu erfahren.

Abschied nehmen

Wenn sich ein vertrauter Mensch in seiner letzten Lebensphase befindet, beginnt für die Angehörigen eine Zeit, in der sie mit Leib und Seele beansprucht werden. Unsere Handreichung gibt ganz praktische Hilfestellungen und viele Anregungen. Wir haben dabei die Angehörigen und Begleiter im Sterbeprozess im Blick.

Abschied nehmen – Checkliste für Hinterbliebene