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Stand: 23.09.2014

Pressemitteilung

Open Doors stellt Weltverfolgungsindex 2018 vor

Laut Weltverfolgungsindex 2018, den die christliche Hilfsorganisation "Open Doors" kürzlich vorstellte, bleibt Nordkorea das Land mit der schlimmsten Christenverfolgung weltweit. Weltweit seien 200 Millionen Christen einem hohen Verfolgungsdruck ausgesetzt. Afghanistan rückte von Rang drei auf zwei vor. Es folgen Somalia, der Sudan und Pakistan. Einen Sprung von Platz zehn auf sechs machte Eritrea. Auch Libyen verschlechterte sich deutlich und rückte von Platz elf auf sieben vor, gefolgt von Irak, dem Jemen und Iran. Syrien hat seine Platzierung verbessert; es gehört mit Rang 15 nicht mehr zu den zehn Ländern, in denen Christen am härtesten verfolgt werden.

Im Gespräch mit der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) zeigte sich der Open-Doors-Geschäftsführer Markus Rode besorgt. Der Trend, in welche Richtung sich die Lage der Christen weltweit entwickelt, sei leider negativ. Der Druck auf Christen nehme insgesamt zu. Mit Sorge betrachte er insbesondere eine weitere Radikalisierung von Menschen durch den Islam oder islamistische Bewegungen.