Aktionswoche Alkohol
Vom 13. bis 21. Juni 2026 fand die bundesweite Aktionswoche Alkohol statt. Eine Woche, die dazu einlädt, den eigenen Alkoholkonsum zu hinterfragen und ins Gespräch zu kommen.
Der Caritasverbund Ostbayern beteiligt sich mit Aktionen an 11 Standorten in der Oberpfalz und in Niederbayern. Es beteiligten sich die Caritas Fachambulanzen in Cham, Tirschenreuth, Weiden, Amberg, Schwandorf, Deggendorf, Dingolfing, Kelheim, Straubing, Regensburg sowie die Caritas Fachklinik Haselbach.
„Keiner muss den Weg allein gehen“, stellte Marion Santl, Leitung des Caritasreferats Suchthilfe, bei der Abschlussveranstaltung zur „Aktionswoche Alkohol“ auf dem Regensburger Neupfarrplatz das engmaschige Hilfesystem für Betroffene und Angehörige vor. Auf 22 beinahe lebensgroßen Pappaufstellern wurden Ursachen, Risiken und vor allem auch die Folgen von Alkoholkonsum, zudem aber auch das Hilfesystem plakativ dargestellt. Der Caritas Suchthilfeverbund Ostbayern ist an zwölf Orten in der Diözese Regensburg präsent. Darüber hinaus gibt es rund um die Uhr ein Hilfsangebot im Netz unter www.suchthilfe-ostbayern.de – auf Wunsch auch anonym.
„Alkoholabhängigkeit ist kein Zeichen von Willensschwäche, sondern eine Krankheit, die seit 1968 anerkannt ist“, sagt die Sucht-Expertin. Den Vorläufer des Caritas Diözesanverbandes, die Caritas „Trinkerhilfe“ wurde in Regensburg nach dem Ersten Weltkrieg vor 98 Jahren gegründet. „Wir waren mit unseren Informationsständen an insgesamt elf Standorten in dieser Woche. Angesichts des hohen Zuspruchs ist es uns gelungen, für das Thema Alkohol zu sensibilisieren.“ Reden und Nachdenken, mit den einzelnen Betroffenen, aber auch in der Gesellschaft sei eine wichtige Basis für das Hilfesystem.