Für viele Angehörige beginnt nach dem Suizid eines geliebten Menschen die Zeit der Trauer und der Schuldgefühle. Der Krisendienst Horizont hilft mit eines Gesprächsgruppe.
"Angehörige fühlen sich nach dem Suizid eines geliebten Verwandten oder Freundes häufig alleingelassen und missverstanden. Hier schaffen wir eine entsprechende Atmosphäre und geben Raum, darüber zu reden", sagt Elfriede Heller, Psychologin bei Horizont. Die Angehörigengruppe startet im Herbst. Ein genauer Termin wird mit den jeweiligen Interessierten abgesprochen und geplant. Die insgesamt sieben Treffen finden alle zwei Wochen in den Räumen des Krisendienstes Horizont statt. Jedes der jeweils zweistündigen Treffen steht unter einem besonderen Themenschwerpunkt. Zwei Psychologinnen des Krisendienstteams schaffen eine Atmosphäre von Anteilnahme und Verständnis, damit die Teilnehmer das Geschehene verarbeiten können. Meist ergeben sich daraus Perspektiven, das eigene Leben wieder neu in die Hand zu nehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung und Info:
Interessierte werden gebeten, sich vorab für ein persönliches Vorgespräch an den Krisendienst Horizont zu wenden. Dieses Gespräch dient der Vorbereitung für den Gesprächskreis und ist vollkommen anonym und vertraulich. Die Adresse des Krisendienstes lautet: Krisendienst Horizont, Hemauer Straße 8, 93047 Regensburg, Tel.: 09 41/5 81 81, Internet: www.krisendienst-horizont.de.
Zusatz-Info: Krisendienst Horizont
Der Krisendienst Horizont ist eine psychologische Beratungsstelle für Suizidprävention. Er bietet seit 1987 professionelle Hilfe für Menschen in einer akuten suizidalen Krise sowie aus deren Umfeld. Auch in der Hilfe für Angehörige nach erfolgtem Suizid ist der Krisendienst Horizont tätig. Träger der Einrichtung sind der Diözesan-Caritasverband Regensburg und die Diakonie Regensburg.