Regensburg (cn). Ziemlich genau 20 Jahre hat Prälat Robert Hüttner die Geschicke des Diözesan-Caritasverbandes mitgelenkt. Jetzt hat er kurz nach seinem 70. Geburtstag zum letzten Mal als Mitglied des Vorstandes an der Vorstandssitzung teilgenommen. „Wir sind Prälat Hüttner für die stets sehr ehrliche und sachliche Zusammenarbeit und die tiefe Verbundenheit mit der Caritas und ihrem Dienst an den Mitmenschen dankbar“, sagte Dompropst Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner , Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Regensburg. Domdekan Prälat Robert Hüttner betonte, dass ihm bei den vielfältigen Aufgaben immer das menschliche Miteinander bei der Förderung der Caritas besonders am Herzen lag.
Dompropst Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner (r.) und Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Monsignore Dr. Roland Batz (links) nahmen Prälat Robert Hüttner noch einmal in die Mitte und dankten für den Dienst an der Caritas.Burcom Regensburg
Von Januar 1994 bis August 1995 war Hüttner Diözesan-Caritasdirektor. Danach hat ihn der damalige Regensburger Bischof Manfred Müller zum Bischöflichen Finanzdirektor ernannt. Traditionell ist der Diözesanökonom gleichzeitig eines der gewählten Mitglieder im Caritasvorstand. Seit September 1995 bis zu seinem jetzigen Ruhestand hatte Hüttner dieses Amt inne. In dieser Zeit hat sich der Caritasverband organisatorisch und fachlich stark entwickelt: Die neue Satzung, der Ausbau der stationären Altenhilfe und die Weiterentwicklung des Caritas-Krankenhauses St. Josef zu einem der besten Häuser in Deutschland hat Prälat Hüttner als Vorstandsmitglied begleitet. Dabei war ihm immer wichtig, die Angebote der Caritas an den konkreten Bedürfnissen der Hilfesuchenden zu orientieren. In seiner Zeit wurden der Uni-Kindergarten „Augustinushaus“ in Regensburg und die Kinderkrippe in Wörth an der Donau neu errichtet. Die Arbeit der katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsberatung wurde mit seiner Unterstützung sogar ausgebaut. Die Caritas Regensburg verfügt jetzt bistumsweit über ein flächendeckendes Beratungs- und Angebotsnetz in der Suchthilfe.
Hintergrundinfo: Der Caritasverband für die Diözese Regensburg ist unter der Aufsicht des Bischofs von Regensburg der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche. Unter dem Dach dieses Diözesan-Caritasverbandes bestehen derzeit mehr als 900 soziale Einrichtungen und Dienste. Derzeit arbeiten gut 16 000 hauptamtliche Mitarbeitende für die Caritas im Bistum. Sie betreuen und erreichen pro Jahr rund 250.000 Menschen. Das Angebot der Caritas erstreckt sich von der Hochleistungsmedizin im Regensburger Caritas-Krankenhaus St. Josef über den Regensburger Streetworker und die Suchthilfe im gesamten ostbayerischen Raum, von Schwangerschaftsberatung bis hin zum ambulanten Palliativdienst. Geleitet wird der Verband von einem Vorstand aus drei vom Diözesanbischof bestellten und drei von der Vertreterversammlung gewählten Mitgliedern, dem Caritasrat als Aufsichtsgremium und einem Geschäftsführer, der gleichzeitig Diözesan-Caritasdirektor ist.