URL: www.caritas-regensburg.de/aktuelles/presse/gerontopsychiatrie-und-fluechtlingslage-
Stand: 22.05.2018

Fachkonferenz

Verband und Pfarrei

Gerontopsychiatrie und Flüchtlingslage im Fokus

Rege Teilnahme an der 14. Fachkonferenz der Caritas und Pfarrgemeinden.Rege Teilnahme an der 14. Fachkonferenz der Caritas und Pfarrgemeinden.Caritas Kelheim

Die zweimal jährlich stattfindende Fachkonferenz bildet die Schnittstelle zwischen den Pfarreien mit ihrer ehrenamtlichen Gemeindecaritas und der hauptamtlich organisierten Caritas auf der Kreisebene. Auch dieses Jahr waren wieder zahlreiche Ehrenamtliche bei der Tagung vor Ort.

Zum Themenschwerpunkt "Gerontopsychiatrischer Dienst" referierte Andrea Kammermeier vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreis-Caritasverbandes Kelheim. Der Gerontopsychiatrische Dienst der Caritas Kelheim ist eine Beratungsstelle für psychisch erkrankte Menschen ab 60 Jahren sowie deren Angehörige und Bezugspersonen. Er bietet ein individuelles Beratungs- und Begleitungsangebot und unterliegt der Schweigepflicht. Die Gerontopsychiatrie als ein Teil der Psychiatrie sichert die psychiatrische Versorgung der Älteren durch Erkennung und Behandlung der psychischen Störungen im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich. "Wir möchten die Selbständigkeit der Betroffenen erhalten und die Lebenszufriedenheit steigern", umreißt Kammermeier die Ziele des Dienstes.

Breitgefächerte Hilfen für Flüchtlinge
Hubert König, Geschäftsführer der Caritas Kelheim, stellte die aktuelle Lage in der Flüchtlingsbetreuung vor. Asylsozialberater Stefan Killian soll durch eine weitere Beraterstelle für den Landkreis Kelheim unterstützt werden. Im Caritas-Jugendhaus Mainburg, das unbegleitete minderjährige Flüchtlinge beherbergt, ist der Alltag eingekehrt.  Nach wie vor erfolgreich ist die Winterkleider-Sammelaktion für die Flüchtlinge. An diesem Punkt sprach Hubert König auch den Versicherungsschutz für die ehrenamtlich Arbeitenden in der Flüchtlingsarbeit an. Das Bistum Regensburg hat zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit einen Fonds in Höhe von einer Million Euro eingerichtet. Christina Engl von der Gemeindecaritas des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg informierte die Anwesenden über den Fonds. "Mit diesem Etat sollen Maßnahmen in der Flüchtlingshilfe in Pfarreien und Verbänden umgesetzt werden können", so Engl. Anträge können beim Diözesan-Caritasverband Regensburg (Referat Gemeindecaritas, Von-der-Tann-Straße 7, 93047 Regensburg) eingereicht werden. Infos unter fluechtlingsfonds@caritas-regensburg.de undwww.caritas-regensburg.de/flüchtlingsfonds.  

Ausblick 2016
In der 15. Fachkonferenz im Frühjahr 2016 wird über die Möglichkeiten der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher diskutiert, um die Belastung der jetzigen freiwilligen Helfer zu minimieren.