Manfred Beer (li.) und Domkapitular Dr. Roland Batz bei der Spendenübergabe.Burcom
"Unser Verein unterstützt den Hospiz-Verein bereits seit einigen Jahren", erklärt der Vorsitzende des Marienvereins, Domkapitular Monsignore Dr. Roland Batz. "Wir sind den Verantwortlichen und Mitarbeitern des Hospizes für ihr großartiges Engagement sehr dankbar." Zur Scheckübergabe lud Dr. Batz den Vorsitzenden des Hospiz-Vereins, Manfred Beer, zum Gespräch ein. Die regionale Zusammenarbeit zur Begleitung sterbender sowie trauernder Menschen bildete dabei das Schwerpunktthema. Für die Verwendung der Spende gibt es bereits Pläne: "Mit der großzügigen Unterstützung des Marienvereins wollen wir unsere ehrenamtlichen Begleiter weiter fortbilden und auch die Trauerbegleitung verstärken", dankte Beer.
Hospizarbeit findet in der Gesellschaft aktuell starke Resonanz. Das zeigen auch die Zahlen: "In den letzten Jahren hatten wir für die Befähigungskurse doppelt so viele Bewerber wie Plätze", berichtet Beer. "Wir stellen außerdem fest, dass das Durchschnittsalter der Begleiter Jahr für Jahr sinkt: Immer mehr junge Leute interessieren sich für die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter."
Beer berichtete darüber hinaus über aktuelle Projekte: So engagiert sich der Verein unter anderem auch für die Bestattung von Frühchen und unterstützt mit weiteren Angeboten die betroffenen Eltern. Ebenso besuchen Hospizbegleiter Schulen: Gemeinsam mit den jungen Menschen sprechen sie über Trauer, Tod und Sterben und sensibilisieren sie für Bedürfnisse von Sterbenden.
Das würdevolle Abschiednehmen ist ein besonderes Anliegen des Marienvereins – und eng verbunden mit einem weiteren Kernthema, der Altenhilfe. So unterstützt die Regensburger Vereinigung beispielsweise auch ein Altenheim der Mallersdorfer Schwestern in Rumänien. "Wir verstehen uns als ein Baustein im caritativen Wirken der Kirche. Unser Ziel ist es, nah am Menschen zu sein", so Dr. Batz.