Starke Hitze und pralle Sonne: Regensburg und das Umland stöhnen unter den hochsommerlichen Temperaturen. In der Notaufnahme des Caritas-Krankenhauses St. Josef ist man gewappnet. "Erfahrungsgemäß kommen während Hitzewellen vermehrt Patienten mit Beschwerden, die in Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen, in die Notaufnahmen", meint Dr. Andreas Hüfner, Leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme. "Betroffen sind vor allem ältere Menschen, Patienten mit chronischen Erkrankungen und Kinder", so Hüfner weiter.
Damit der Weg erst gar nicht in die Notaufnahme führt, rät der stellvertretende Ärztliche Direktor des Hauses, Priv.-Doz. Dr. Michael Pawlik: "Durch die hohen Temperaturen wird der Körper äußerst belastet. Halten Sie es daher wie die hitzeerprobten Südeuropäer: bleiben Sie im Schatten, trinken Sie viel Wasser und verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden."
Insgesamt empfiehlt Priv.-Doz. Dr. Michael Pawlik folgende fünf Punkte zu beachten:
1. Trinken Sie viel! Vor allem Mineralwasser und ungesüßte Fruchtsäfte helfen, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Wasserhaltige Früchte sind zudem eine gute Ergänzung - gerade bei Kindern. Alkohol, übermäßiger Kaffeekonsum oder Energydrinks sollten tabu sein, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Bei Autofahrten immer Getränke mitnehmen!
2. Tragen Sie luftige Kleidung! Weite und helle Kleidung verhindert, dass sich die Hitze am Körper staut.
3. Vermeiden Sie körperliche Belastung! Wer nicht muss, sollte am Wochenende keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder sie in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
4. Schützen Sie sich vor der Sonne! Um einen Sonnenbrand zu verhindern, sollten Sie sich mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen. Auch hier gilt es, besonders auf Kinder zu achten, da ihre Haut empfindlicher ist. Am besten ist es aber, die pralle Sonne zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag komplett zu meiden. Vor allem Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne.
5. Kinder und ältere oder behinderte Menschen nicht im Auto warten lassen - auch nicht für kurze Zeit - das Auto wird schnell zum Backofen!
Das Caritas-Krankenhaus St. Josef geht selbst mit gutem Beispiel voran: für alle Patienten, Angehörige und Mitarbeiter sind Wasserspender aufgestellt.
Gesundheitstipp
So behalten Sie einen kühlen Kopf
Erschienen am:
03.07.2015
Herausgeber:
Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V.
Von-der-Tann-Straße 7
93047 Regensburg
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