Beim jüngsten Heimspiel des SSV Jahn Regensburg gegen den FC Erzgebirge Aue wurde nicht nur Fußball gespielt, sondern auch ein wichtiges Anliegen betont. Zu Gast war die Caritas mit dem Projekt "Mindzone". Ziel des Projekts ist Aufklärung und Weitergabe von Informationen rund um den Genussmittel-Konsum.
Den Sieg hat heute das Mindzone-Team um Barbara Steidl (r), Sozialpädagogin der Caritas-Suchthilfe und Mindzone-Projektkoordinatorin für den Standort Regensburg, davon getragen. Vor, während und nach dem Spiel konnten sich interessierte Fans am Informationsstand rund um den Genussmittel-Konsum aufklären lassen. Foto: MIndzone / Caritas Regensburg
Bereits zum zweiten Mal war die Caritas im Rahmen eines SSV-Jahn-Fanprojekts zu Gast im Stadion. Philipp Hausner, kaufmännischer Geschäftsführer des SSV Jahn, betonte die soziale Verantwortung des Vereins und die Wichtigkeit von Prävention und Aufklärung. Die vielfältigen Interaktionen am Stand von Mindzone vor und während des Spiels mit den Fans zeige das gestiegene Bewusstsein für das Thema und den Erfolg dieser Initiative, die durch das Fanprojekt Regensburg angeregt wurde.
Mindzone, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung von Wissen, insbesondere für junge Menschen, um bewusste Entscheidungen beim Konsum von Genussmitteln zu fördern. "Für uns bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt sowie dem SSV Jahn eine wichtige Möglichkeit, auch innerhalb der Fanszene das Gespräch über Risikominimierung beim Substanzkonsum zu eröffnen und dabei gefährliches Halbwissen sowie Vorurteile rund um Drogen- und Alkoholgebrauch abzubauen", erzählt Barbara Steidl, Sozialpädagogin der Caritas-Suchthilfe und Mindzone-Projektkoordinatorin für den Standort Regensburg. Seit 2015 ist das in München entstandene Projekt auch an die Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme angegliedert.
Matthias Weigert, Sozialpädagoge und Ansprechpartner beim Fanprojekt, bedankte sich für die Möglichkeit einer regelmäßigen Durchführung solcher Präventionsspieltage am Jahnstadion und für die Unterstützung der gesamten Fanszene. Durch weitere Kooperationen, wie etwa mit der Landesstelle Glücksspiel, soll das Angebot für die Fanszene noch erweitert werden, um gemeinsam einen positiven Beitrag zu leisten.