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Stand: 02.05.2019

Jede Hand hilft

Sie möchten vor Ort helfen? Sie können Türkisch, Arabisch oder Russisch oder wollen Flüchtlingsfamilien einfach nur etwas Zeit schenken? Bei der Caritas und den kooperierenden Einrichtungen sind alle helfenden Hände herzlich willkommen. Melden Sie sich noch heute bei uns!

Wie können Ehrenamtliche vor Ort helfen?

Begegnung

Es ist wichtig, durch wohlwollende Begegnung ein Kennenlernen der deutschen Kultur zu ermöglichen. Diese Begegnungen können auf vielfältige Weise gestaltet werden. Kommen Flüchtlinge und Asylbewerber neu in einen Ort, können beispielsweise bei einem gemeinsamen Spaziergang die örtlichen Gegebenheiten und die Infrastruktur bekanntgemacht werden. Sie können in Gruppen und zu Festen der Pfarrgemeinde eingeladen werden. Die persönliche Begegnung und das Kennenlernen können für beide Seiten bereichernd sein.

Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie Kochen, Einkaufen, Handarbeit, Musik oder Sport, lernen sich Familien, Jugendliche und Erwachsene näher kennen. Örtliche Vereine, die sich den Flüchtlingen öffnen, können Orte für unkomplizierte Begegnungen sein.

 

Begleitung

Schriftwechsel und Kommunikation mit Behörden sind für Asylbewerber und Flüchtlinge meistens weder inhaltlich noch sprachlich verständlich. Das Begleiten eines Asylbewerbers bei Behördenangelegenheiten kann eine große Hilfe sein. Dabei ist unter Umständen auch die Unterstützung von bereits integrierten Migranten gefragt, die als Dolmetscher tätig werden können. Wichtig ist hier die Unterscheidung von Begleitung und sprachlicher Unterstützung auf der einen sowie Beratung in rechtlichen Fragen auf der anderen Seite. Rechtliche Beratung ist unbedingt Expertenaufgabe!

Freizeitgestaltung

Viele Asylbewerber leiden darunter, keiner Beschäftigung oder Arbeit nachgehen zu können. Langeweile und ihre unsicheren Perspektiven machen sie oft mutlos, manchmal auch aggressiv. Ehrenamtliche können hier Freizeitmöglichkeiten wie die Teilnahme am Sport in örtlichen Vereinen, Deutschkurse oder kulturelle Aktivitäten organisieren.

Patenschaften

In vielen Helferkreisen haben sich Paten bewährt. Eine Person aus der Pfarrei oder dem Helferkreis kümmert sich jeweils um eine Familie oder um mehrere Flüchtlinge, die in der Gemeinschaftsunterkunft leben. Entscheidend ist dabei, dass es gelingt, ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Hilfen für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche haben oft Probleme, den Anforderungen in der Schule gerecht zu werden. Durch Bürgerkrieg oder Flucht haben sie manchmal jahrelang keine Schule besucht oder sind Analphabeten. Durch Hausaufgabenhilfe, die die Pfarrei in Unterkünften oder den Räumen der Pfarrei organisiert, können die Kinder und Jugendlichen besser mitkommen und lernen so die deutsche Sprache. Auch dabei können Paten sehr hilfreich sein. Sie können als Ansprechpartner für Lehrkräfte zur Verfügung stehen, beziehungsweise zwischen Schule und Eltern vermitteln. Insbesondere beim Aufbau von Patenbeziehungen und vergleichbaren »Tandems« mit Kindern und Jugendlichen (die sehr hilfreich sein können!) ist es wichtig, die üblichen Vorschriften zum Schutz vor Übergriffen zu beachten.

Ausübung der Religion

Die Möglichkeit für Flüchtlinge, ihre Religion auszuüben, sollte von den Ehrenamtlichen nicht nur akzeptiert, sondern sogar unterstützt werden. Ein großer Teil der Flüchtlinge sind Nichtchristen, die meisten davon Muslime. Hier sind Toleranz und gegenseitiges Lernen gefragt. Sind die Flüchtlinge Christen, können sie ganz unterschiedlichen Konfessionen angehören. Wichtig ist in Bezug auf Religion, das Gemeinsame zu betonen und nicht zuerst auf die Unterschiede zu schauen.

Sprache lernen

Formelle Sprachkurse werden nicht an allen Wohnorten der Asylbewerber angeboten. Der Unterstützung des Spracherwerbs durch Ehrenamtliche kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Bei Bedarf können Sprachkurse organisiert werden, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Volkshochschulen oder Bildungswerken. Nach Besuch eines Sprachkurses können die erworbenen Deutschkenntnisse aber nur durch Konversation gefestigt und erweitert werden. Sprachkompetenz ist für die Integration in die Gesellschaft unverzichtbar.

Wohnen

Wohnen ist ein wichtiger Bestandteil der Integration. Sowohl in Gemeinschaftsunterkünften als auch in dezentralen Wohnungen ist die Hilfe der Ehrenamtlichen für die Asylbewerber Gold wert. Viele Flüchtlinge mussten ihr Hab und Gut auf der Flucht zurücklassen und kommen in Deutschland nur mit einer Plastiktüte an. Es stehen den Asylbewerbern elementare Haushalts- und Einrichtungsgegenstände wie Bett, Schrank, Töpfe etc. zur Verfügung. Weitergehende Alltagsgegenstände wie auch Kleidung, die durch Gemeinden oder Unterstützerkreise gesammelt werden, müssen aber genau geprüft werden, welche tatsächlich benötigt werden und in welchem Zustand sie sich befinden. 

Die Funktion einer Waschmaschine, eines Kühlschrankes, einer Mikrowelle, die Mülltrennung oder die Einhaltung von Ruhezeiten könnten Flüchtlingen und Asylbewerbern unbekannt oder fremd sein. Auch der Lebensrhythmus, die Vorstellung von Kindererziehung und Geschlechterrollen und andere Elemente der Alltagskultur können sich ebenfalls von den unsrigen unterscheiden. Dies und die beengten Wohnmöglichkeiten führen dazu, dass es immer wieder zu Schwierigkeiten und Konflikten kommt. Ehrenamtliche, die hier konsequent die Regeln unseres Zusammenlebens erklären, erweisen den Flüchtlingen eine große Hilfe.

Besonders Kinder leiden oft unter dem mangelnden Platz. Wenn Ehrenamtliche mit den Kindern spielen, basteln und Ausflüge unternehmen, erweisen sie ihnen einen großen Dienst. Auszugsberechtigte Asylbewerber wie auch anerkannte Flüchtlinge dürfen und müssen sich eine Wohnung auf dem freien Markt suchen. Hier sind sie besonders auf die Unterstützung von Einheimischen angewiesen. Diese können bei der Wohnungssuche helfen, bei den Kontakten mit Vermietern vermitteln und bei den Formalitäten helfen. Beim Auszug aus Unterkünften in Privatwohnungen fehlt es Asylbewerbern und Flüchtlingen meist an Einrichtungsgegenständen. Wichtig ist dann, mit den Flüchtlingen den genauen Bedarf und den Zustand der Dinge zu prüfen.

Hilfe und Info für die Helfer!

Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für Flüchtlinge zu engagieren, ist in den Pfarreien unseres Bistums groß! Unzählige Frauen und Männer bauen mit an einer "Willkommenskultur". Haupt- und ehrenamtliche Arbeit gehen hier Hand in Hand, ergänzen sich gegenseitig. Caritas und Kirche schätzen dieses große Engament. Deshalb gibt es im Bistum viele Angebote für die Helferinnen und Helfer. Angebote, wo sie ihren Dienst reflektieren und mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen können. Daneben haben wir für ehrenamtlich Engagierte im Folgenden auch viele nützliche Infos und Links zusammengestellt.

Informationen für Ehrenamtliche

Das Asylverfahren und soziale Belange der Flüchtlinge

Viele Ehrenamtlichen helfen Asylbewerbern bei alltäglichen Dingen: Behördengänge, Einkauf uvm. Wie auf dem Bild zu sehen, unterstützen Ehrenamtlich Kinder aus Asylbewerberfamilien auch bei der HausaufViele Ehrenamtlichen helfen Asylbewerbern bei alltäglichen Dingen: Behördengänge, Einkauf uvm.Jost Hess, Arbeitskreis Asyl Weiden

HANDBÜCHER
Grundlegende Informationen zu rechtlichen, medizinischen und sozialen Fragen und zu Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements bietet die Broschüre "Mit Kirche und Caritas Flüchtlingen und Asylbewerbern helfen" der Caritas Regensburg.

Ausführlicher, aber immer noch kompakt und verständlich, sind Leitfäden, mit detaillierten Informationen zu einzelnen Regionen:

  • für Engagierte im Raum Straubing hat das Freiwilligen Zentrum Straubing in Kooperation mit dem Caritasverband ein hervorragendes Handbuch für Ehrenamtliche herausgegeben. Es kann bezogen werden unter info@freiwilligenzentrum-sr.de.
  • für den Raum Kelheim existiert ein sehr guter Leitfaden für ehrenamtlich engagierte Helfer im Bereich Asyl 
  • Für die Region Weiden hat die Caritas ein Handbuch erstellt.
  • für die Region Cham wird ein ähnliches Handbuch entwickelt.
  • Auch für den Landkreis Regensburg gibt es gute Unterlagen, unter anderem eine Erstinfobroschüre für Asylbewerber. Ansprechpartnerin ist: Dr. Gaby von Rhein, Freiwilligenagentur im Landkreis Regensburg, 0941/4009-305, freiwilligenagentur@landratsamt-regensburg.de.

Hilfreiche Informationen finden sich auch in den Leitfäden des Landkreises Kitzingen und der Stadt Ravensburg. Beide sind im Internet veröffentlicht. Der Kitzinger Leitfaden gibt einen sehr guten Überblick über die Aufgaben ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer. Die Ravensburger Broschüre enthält eine knappe und leicht verständliche Einführung zum Asylrecht.

 

ASYLRECHT
Das Asylrecht ist kompliziert und ändert sich laufend. Laien wird davon abgeraten, Asylbewerbern rechtliche Tipps zu geben. Dennoch werden alle Ehrenamtlichen früher oder später mit der Thematik konfrontiert.

Die Seite www.asyl.net ist eine wichtige Quelle für alle rechtlichen Fragen.

Herkunftsländer und Fluchtursachen

Die Situation in den Herkunftsländern ändert sich laufend. Wie die Lage wirklich ist, ist oft nicht einfach zu durchschauen, da unabhängige Berichterstattung in Krisengebieten sehr schwer bis unmöglich ist. Das Internetportal ecoi.net bietet die aktuellsten und qualitativ hochwertigsten Informationen zu Herkunftsländern.

Wie gehe ich mit schwer belasteten und traumatisierten Flüchtlingen um?

Folgendes sollten Sie als Ehrenamtlicher in der Flüchtlingsarbeit wissen und beachten:

  • Im Moment gibt es so gut wie keine psychotherapeutische Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge. Es scheitert an den gewährten Gesundheitsleistungen, an der Unsicherheit des Aufenthaltsstatus, an der Sprache und schließlich an verfügbaren Therapieplätzen. In München gibt es REFUGIO, ein Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer, aber auch hier sind die Wartezeiten sehr lang: www.refugio-muenchen.de. Echte therapeutische Versorgung für die große Zahl schwer belasteter Flüchtlinge ist das Ideal, aber im Moment nicht verfügbar.
  • Nicht unterschätzt werden sollte, dass den Geflüchteten und Asylbewerbern auch dann wirklich geholfen ist, wenn sie es schaffen, "im Hier und Jetzt" stabil zu sein und den Alltag zu meistern. Einen Beitrag dazu bietet alles, was zu einem positiven Selbstbild führt und den Menschen das Gefühl gibt, etwas zu können und Kontrolle über das eigene Leben zu haben: Deutschkurse, gemeinnützige Tätigkeiten, Praktika, das Ausüben von Hobbies, Sport, usw. Wenn Sie als ehrenamtlich tätiger Ansprechpartner dies unterstützen und außerdem als stabile Kontaktperson da sind, dann haben Sie schon ganz existentielle Hilfe geleistet. 
  • Erlauben Sie sich als Ehrenamtlicher, auf sich zu achten und auch "Nein" zu sagen. Wenn Geschichten aus dem Heimatland, Erzählungen von der Flucht, Videos von Angehörigen im Kriegsgebiet usw. Sie belasten, dann sagen Sie, dass Sie damit nicht umgehen können. Niemandem ist geholfen, wenn Sie als Helfer leiden und sich überlasten. Haben Sie kein schlechtes Gewissen, weil es Ihnen gut geht. Achten Sie stattdessen darauf, dass es Ihnen weiterhin gut geht, weil Sie nur dann die Energie haben, zu helfen.
  •  Es ist nicht gesagt, dass das Erzählen der schlimmen Ereignisse dem Asylbewerber unbedingt hilft. Sie als ehrenamtlicher Helfer sind kein Therapeut und deshalb helfen Sie den Geflüchteten meist mehr, wenn Sie sie "im Hier und Jetzt" stabilisieren und stärken. 
  • Achten Sie auf Ihre Psychohygiene. Folgende Angebote der Diözese Regensburg können Ihnen weiterhelfen, wenn Sie an Ihre Grenzen stoßen: Supervisionsgruppen, Oasentage und Schulungen. Für Herbst und Winter 2015/ 2016 sind Schulungen zu den Themen "Trauma", "Konfliktmanagement" und "Freude, Frust und Grenzen im Engagement mit Geflüchteten" geplant.

Grundlegende Informationen zur Ersthilfe nach traumatischen Erfahrungen hat die Lebensberatung im Bistum Trier zusammengestellt.

Was, wenn die Stimmung gegenüber Flüchtlingen schlecht ist?

Eine ganz hervorragende und schnell lesbare Sammlung von Argumenten und Fakten gegen Unkenntnis, Vorurteile und Rassismus haben PRO ASYL und die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlicht.

Wo finde ich Ansprechpartner(innen)?

Ansprechpartner und Knotenpunkte für Ehrenamtliche im Asylbereich sind die Caritas-Asylsozialberater. Die Kontaktdaten finden Sie in der unten angehängten Karte. Darüber hinaus stehen folgende Initiativen und Koordinierungsstellen für Sie bereit:

Raum Amberg

Raum Cham

Raum Deggendorf

Raum Dingolfing-Landau:

Raum Kelheim:

Für Kelheim und Umgebung gibt es außerdem einen sehr guten Leitfaden für ehrenamtlich engagierte Helfer im Bereich Asyl.

Raum Landshut

Raum Regensburg

Raum Schwandorf

Raum Sulzbach-Rosenberg

Raum Straubing

Freiwilligenzentrum Straubing und die Caritas-Asylsozialberatung Straubing haben ein Handbuch für Ehrenamtliche im Asylbereich erstellt. Es kann beim Freiwilligenzentrum erworben werden, auch der Versand ist möglich.

Stadt Weiden

Schulungen für Ehrenamtliche

Informationsveranstaltung über das Pilotprojekt "NesT"

Informationsveranstaltung über das Pilotprojekt NesT

Am Freitag, 17. Mai 2019, lädt die Caritas Regensburg zu einer Informationsveranstaltung mit Elena Knežević vom Deutschen Caritasverband über das Pilotprojekt NesT ein. Hierbei handelt es sich um ein "private sponsorship programme", welches humanitäre Aufnahme mit zivilgesellschaftlichem Engagement verknüpft und im Sommer 2019 startet.

Im Rahmen des Projektes werden in den nächsten Monaten zunächst 500 besonders schutzbedürftige Geflüchtete aus Flüchtlingslagern in Jordanien, Libanon, Äthiopien und Ägypten sicher nach Deutschland einreisen können. Hierzu bedarf es allerdings die Hilfe von natürlichen oder juristischen Personen, welche:

  • angemessenen Wohnraum für eine oder mehrere geflüchtete Personen finden
  • diesen für zwei Jahre finanzieren (Nettokaltmiete)
  • sich bereit erklären, die geflüchteten Menschen ideell zu unterstützen und ihnen bei der Integration zu helfen.

Die Mentorinnen und Mentoren verpflichten sich darüber hinaus zu nichts. 

Bei der Informationsveranstaltung erhalten Sie und alle Interessierten notwendige Informationen und lernen mit Elena Knežević eine der Ansprechpartner*innen kennen, die dann die künftigen Mentoren*innen unterstützen und begleiten werden. 

Veranstaltungsort und -zeit:

Großer Konferenzsaal bei der Caritas Regensburg, Von-der-Tann-Straße 7
Beginn ist um 15.00 Uhr und Ende gegen ca. 19.00 Uhr. 

Anmeldung und weitere Informationen:

Bitte melden Sie sich bei:

Christina Engl
Caritas Regensburg
c.engl@caritas-regensburg.de
Tel.: +49 941/502 11 43

Für ausführlichere Informationen klicken Sie bitte hier.

Wir freuen uns auf Sie. 

 

Vortrag zum Thema Klimaflucht

Vortrag mit Diskussion zum Thema "Klimaflucht"  

In den nächsten 30 Jahren wird die Zahl der Klimaflüchtlinge dramatisch ansteigen. Eine Studie von Greenpeace geht von 200 Millionen Klimaflüchtlingen aus. Aufgrund der globalen Klimaerwärmung verschlechtern sich die Lebensbedingungen vor allem für Menschen in den ärmsten Ländern dieser Welt. Schon heute sind mehr als 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Auswirkungen des Klimawandels. 

Am Dienstag, 21. Mai 2019, referiert Prof. Dr. Peter Barth über dieses Thema und geht insbesondere darauf ein, wen die "Klimaflucht" am meisten betreffen wird und ob es Lösungsansätze für dieses Problem gibt. Im Anschluss ist Zeit für Fragen und Diskussionen. 

Prof. Dr. Peter Barth, ist Dipl.-Ing. und hat in politischen Wissenschaften promoviert. Er hat am Max-Plack-Institut für Sozialwissenschaften und am Forschungsinstitut für Friedensforschung, dessen Geschäftsführer er war, gearbeitet. Heute hat er verschiedene Lehraufträge, u.a. an der FH-München und der Universität der Bundeswehr München. Schwerpunkte seiner Forschungen, seiner Lehrtätigkeiten und Veröffentlichungen sind u.a. der Nahe Osten, Flucht und Migration.

Veranstaltungsort:

Pfarrheim St. Wolfgang, Bischof -Wittmann-Str. 24c, Eing.Simmern, 93051 Regensburg

Veranstaltungsgebühr:

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Mehr zum Vortrag erfahren Sie hier

Studienfahrt zur Islamischen Gemeinde Penzberg

Studienfahrt zur Islamischen Gemeinde Penzberg

Am Samstag, 23. Februar 2019, findet eine Studienfahrt zur Islamischen Gemeinde in Penzberg statt. Mit der Überschrift "Transparente Moschee, moderner Islam" führt die Islamische Religionspädagogin Gönül Yerli durch das Zentrum und berichtet den Teilnehmern über die moderne Moschee-Architektur und über muslimisches Leben in Deutschland. Bei einem gemeinsamen Mittagsbüffett kann die Gruppe einen Einblick in den muslimischen Alltag gewinnen und mit Muslimen ins Gespräch kommen. Am abschließenden Teil bewerten die Penzberger Muslime und Pfr. Bernhard Holz als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde vor Ort die Chancen für eine gelingende Integration und für einen interreligiösen Dialog in Bayern.  

Veranstaltungsort: 

Studienfahrt Penzberg Islam. Gemeinde, B

Veranstaltungsgebühr: 

38,- €/Person mit Gruppe, 25,- €/Person bei individueller Anreise

Veranstalter: 

KEB im Bistum Regensburg in Kooperation mit dem Keb-Bildungsraum Regensburg Kelheim

Anmeldung: 

KEB im Bistum (schriftlich mit Anmeldeabschnitt aus Flyer oder per e-Mail)
erwachsenenbildung@bistum-regensburg.de
Infos unter Telefon: 09402 / 947 70 
Anmeldeschluss 13. Februar 2019

Weiter Informationen finden Sie auf der Webseite der Katholischen Erwachsenenbildung der Stadt Regensburg e.V.

 

Supervision für Ehrenamtliche

Supervision

Wer hilft, muss auch Zeit bekommen, über das Erlebte nachzudenken. Hierzu werden vom Caritasverband ab Herbst 2015 Supervisionsgruppen angeboten.Wer hilft, muss auch Zeit bekommen, über das Erlebte nachzudenken. Hierzu werden vom Caritasverband ab Herbst 2015 Supervisionsgruppen angeboten.Christina Engl, Gemeindecaritas

Ab Herbst 2015 werden an verschiedenen Orten im Bistum Supervisionsgruppen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit angeboten. Ziel ist es, mit einem qualifizierten Supervisor das Engagement im Bereich Flucht und Asyl zu reflektieren, um es zufriedenstellender zu gestalten und den Umgang mit Belastungen zu verbessern.

 

  

 

 

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Wenn Sie Interesse haben, an einer Supervisionsgruppe teilzunehmen, wenden Sie sich bitte an:

Christina Engl
Pastoralreferentin
Referat Gemeindecaritas
Telefon: 0941/5021-143
E-Mail: c.engl@caritas-regensburg.de

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